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 Während viele Tees mittlerweile auch in Deutschland getrunken werden, ist Gelber Tee immer noch eher ein Geheimtipp. Doch was steckt hinter diesem Tee, der in seit Jahrtausenden als kostbares Kleinod gilt und um den sich zahlreiche Legenden ranken?

Das Tee&Tee Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Sie einige der zahlreichen Geheimnisse der Welt des Tees zu lüften. Und es lohnt sich, ein wenig über Gelben Tee Bescheid zu wissen.

Man sagt, dass durch einen Fehler im Produktionsablauf entstanden sein soll. Damals im alten Kaiserreich China, als ihn noch Mönche herstellten und nur die Herrscherklasse ihn trinken durfte. Seither ist viel Zeit vergangen und wie beim Pu-Erh wurde der Tee nun auch der breiten Öffentlichkeit erschlossen. Doch er ist und bleibt ein rares Gut, ist gar seltener als weißer Tee.

Einige Quellen behaupten, Gelber Tee würde aus den Blattsplitzen, den Tips bestehen. Doch uns ist solch ein tee noch nicht unter gekommen, zumal er auch unbezahlbar wäre. Laut unserer Erfahrung besteht diese Teespezialität aus dem OP-Blatt. Das bedeutet, aus der Knospe und dem ersten Blattpaar. Aus der Knospe wird die Teeblüte und die Tips bleiben nach der Blüte zurück. Es ist schwierig die richtige Zeit abzupassen, um die Tips zu ernten, weswegen sie entsprechend teuer sind. Geschmacklich haben Tips jedoch keine große Bedeutung, sehen aber hübsch aus und lassen einen Tee optisch besser zur Geltung kommen.

Wie bei grünem Tee auch, erhitzt man auch den Gelben Tee sehr zeitig nach der Ernte, um die Oxidation der Pflanzensäfte mit der Luft zu verhindern. Doch daran schließt sich der Produktionsschritt an, der als oben genannter Fehler gilt. Denn der Rohtee wird nun für eine gewisse Zeit, in Tüchern verpackt, sich selbst überlassen. Dadurch gewinnt der Tee seine typische gelbe Farbe und seinen leicht süßlichen Geschmack. Haben ihn einst die Zen-Mönche nach dem Rösten vergessen und dadurch sein Geheimnis entdeckt? Man kann es nicht sagen. Jedenfalls kann man gelben Tee zwischen Grüntee und Oolong ansiedeln, wobei er wohl vom Geschmack eher eine Tendenz zum Oolong hat, von den Inhaltsstoffen mehr dem grünen Tee ähnelt.

In vielen Quellen wird davon berichtet, wie wenig Koffein der Gelber Tee enthalte, dies trifft aber laut der Koffeintabelle auf GrünerTee.de (1) nicht zu, dort wird der Koffeingehalt bei etwa 30% über dem Durchschnittswert von grünem Tee angesiedelt. Es ist auch einfach ein logischer Schluss, da das OP-Blatt zu den jüngeren Blättern zählt und je jünger das Teeblatt, desto mehr Koffein ist darin enthalten.

Man sagt dem gelben Tee viele positive Wirkungen nach. So soll er leicht bekömmlich sein, ja sogar bei helfen. Manche behaupten auch, er würde den anregen und zur Entschlackung dienen.
Außerdem enthält er viele Antioxidantien, Vitamine und Spurenelemente, sowie , ein sekundärer Pflanzenstoff, der zur Vorbeuge gegen Krebs helfen soll. Doch der süßliche Geschmack ist nicht jedermanns Sache, auch wenn die Qualität der importierten gelben Tees in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.

Tee und Tee meint

Unserer Meinung nach gehört Gelber Tee als Spezialität in jedes Teesortiment, auch wenn er nicht den Geschmack jedes Teetrinkers erreicht, würden wir Ihnen dennoch ohne Bedenken empfehlen, diese Rarität zu probieren und sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Besuchen Sie doch einfach einmal unseren Onlineshop, dort können sie ganz einfach frischen Tee kaufen. Oder besuchen Sie uns in unserer Firma, das Tee und Tee Team freut sich auf Ihren Besuch!

Quellen:

  • http://www.gruenertee.de/koffeingehalt-tee-kaffee/

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